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LinkedIn Kontakte exportieren – Vollständige Anleitung 2026

So exportieren Sie LinkedIn-Kontakte als CSV oder Excel – Schritt für Schritt erklärt. Plus: Was der native Export nicht kann, und welche Alternative für gezielte Akquise wirklich funktioniert.

Elliot

Elliot

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Wichtige Erkenntnisse

  • ✓ LinkedIn erlaubt den Export Ihrer eigenen Verbindungen unter Einstellungen → Datenschutz → Datenexport. Kostenlos, 4 Klicks, CSV in unter 30 Minuten.
  • ✓ Die CSV enthält: Name, aktuelle Position, Unternehmen, E-Mail (nur wenn freigegeben), Verbindungsdatum. Keine Filtermöglichkeit nach Jobtitel, Branche oder Region.
  • ✓ Für gezielte Akquise reicht das nicht. Sie bekommen alle Verbindungen auf einmal, ohne Kuratierung. Wer 200 Entscheidungsträger aus einer bestimmten Branche braucht, stößt sofort an die Grenze.
  • ✓ Sales Navigator erlaubt gefilterte Suchen, hat aber kein natives CSV-Download. Evaboot ist der Marktstandard für diesen Schritt.
  • ✓ Kein Abo, kein Setup: Managed Services wie Fullscraper liefern die gefilterte CSV nach Briefing, innerhalb von 48 Stunden.

LinkedIn-Kontakte exportieren ist eine Frage von vier Klicks. Das eigentliche Problem kommt danach: Was tut man mit einem unkuratierten Dump von 600 Verbindungen, wenn man 40 davon wirklich braucht?

Dieser Guide erklärt die native Methode Schritt für Schritt. Und zeigt klar, wo sie aufhört zu funktionieren.

Was bedeutet "LinkedIn Kontakte exportieren" genau?

Hinter diesem Suchbegriff stecken zwei völlig unterschiedliche Szenarien.

Szenario 1: Backup. Sie wollen Ihre Verbindungsliste sichern, falls Ihr Konto gesperrt wird oder Sie den Arbeitgeber wechseln. Dafür ist der native Export perfekt. Kostenlos, unkompliziert, keine externen Tools nötig.

Szenario 2: Prospecting. Sie wollen eine Liste potenzieller Kunden aufbauen, gefiltert nach Jobtitel, Unternehmensgröße, Branche und Region. Das ist etwas fundamental anderes. Der native LinkedIn-Export hilft hier kaum.

Die meisten Anleitungen im Netz behandeln nur Szenario 1. Dieser Guide behandelt beide.

Schritt für Schritt: Der native LinkedIn-Export

LinkedIn bietet eine offizielle Export-Funktion. Der Ablauf ist einfacher als erwartet:

1

Einstellungen öffnen

Klicken Sie oben rechts auf Ihr Profilfoto, dann im Dropdown auf Einstellungen & Datenschutz. In der linken Navigation: Datenschutz.

2

Datenexport aufrufen

Scrollen Sie zu "So nutzt LinkedIn Ihre Daten" und klicken Sie auf "Kopie Ihrer Daten anfordern". Eine Liste mit Datenkategorien erscheint.

3

Verbindungen auswählen

Wählen Sie "Verbindungen" aus. Für einen schnellen Kontakte-Export reicht diese Option. Klicken Sie auf "Archiv anfordern". LinkedIn schickt sofort eine Bestätigungs-E-Mail.

4

CSV herunterladen

Zwischen 2 und 30 Minuten später kommt eine zweite E-Mail mit dem Download-Link. Dieser ist 72 Stunden gültig. Die Datei heißt Connections.csv und öffnet sich direkt in Excel oder Google Sheets.

Fertig. Die CSV lässt sich direkt in Ihr CRM importieren oder in Google Sheets weiterverarbeiten.

Was exportiert LinkedIn – und was nicht?

Hier liegt die häufigste Enttäuschung nach dem Export. LinkedIn gibt deutlich weniger heraus, als viele erwarten:

✓ Enthalten

  • ✓ Vorname und Nachname
  • ✓ Aktuelle Berufsbezeichnung
  • ✓ Aktuelles Unternehmen
  • ✓ E-Mail-Adresse (nur wenn freigegeben)
  • ✓ Verbindungsdatum
  • ✓ Alle 1st-Degree-Verbindungen

✗ Nicht enthalten

  • ✗ Telefonnummer
  • ✗ Standort oder Region
  • ✗ Branche oder Unternehmensgröße
  • ✗ 2nd- und 3rd-Degree-Verbindungen
  • ✗ Leads aus Sales Navigator-Suchen
  • ✗ Filtermöglichkeit nach irgendeinem Kriterium

E-Mails fehlen in den meisten Fällen. LinkedIn gibt sie nur heraus, wenn die Verbindung das in den eigenen Einstellungen aktiviert hat. In der Praxis: unter 20 % der Kontakte haben das getan. Wer vollständige E-Mail-Listen braucht, muss anreichern, zum Beispiel über Dropcontact, Apollo oder Icypeas.

Der Sales Navigator Export: Mehr Präzision, aber kein direktes CSV

Mit LinkedIn Sales Navigator können Sie Leads nach Jobtitel, Branche, Unternehmensgröße, Region und Seniorität filtern. Das ist die Grundlage jeder ernsthaften B2B-Prospecting-Pipeline.

Das Problem: Sales Navigator hat keine native Schaltfläche für CSV-Downloads aus Suchergebnissen. Wer die gefilterten Daten exportieren will, muss auf externe Tools zurückgreifen.

| Methode | Was sie liefert | Einschränkung | |---------|----------------|---------------| | Nativer LinkedIn-Export | Alle eigenen Verbindungen als CSV | Keine Filter, keine Sales Nav Leads | | Sales Nav + Evaboot | Gefilterte Leads, saubere CSV | Sales Nav Abo ab 99 €/Monat nötig | | Apify Scraper | Flexible Scraping-Pipeline | Technisches Setup erforderlich | | Managed Service | Fertige CSV nach Briefing | Kosten je Auftrag, kein Eigenbetrieb |

Für Teams ohne technischen Hintergrund ist ein Briefing an einen Managed Service oft der schnellste Weg zum Ergebnis.

Warum der native Export für die Akquise nicht ausreicht

Achtung

Der native LinkedIn-Export liefert keine gefilterten Daten. Sie bekommen einen vollständigen Dump aller Verbindungen. Wer 800 Kontakte hat, bekommt 800 Zeilen – davon vielleicht 35 wirklich relevant. Das manuelle Bereinigen dauert oft länger als die eigentliche Akquise.

Für ein CRM-Backup oder ein persönliches Adressbuch ist der native Export mehr als ausreichend. Für alles, was mit gezieltem Prospecting zu tun hat, stößt er schnell an die Wand.

Konkret: Es gibt keine Möglichkeit, eine Suchanfrage wie "CFO in deutschen Unternehmen mit 50 bis 200 Mitarbeitern in Bayern" zu exportieren. Diese Filterkombination existiert im nativen Export schlicht nicht.

Was stattdessen funktioniert:

Praktischer Richtwert: Wenn Sie mehr als zwei Stunden pro Woche mit manuellem Listenbereinigen verbringen, ist das ein klares Signal, die Datenquelle zu wechseln.

Kein Abo. Kein Setup.

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Daten anfordern

Was tun mit den exportierten Kontakten?

Sobald Sie die CSV haben, gibt es drei sinnvolle Szenarien:

CRM-Import. HubSpot, Pipedrive, Salesforce – alle akzeptieren CSV-Imports direkt. Spaltenmapping dauert wenige Minuten. Achten Sie auf Duplikaterkennung, wenn Sie bereits Kontakte im System haben.

E-Mail-Outreach. Tools wie Lemlist, Instantly oder Brevo nehmen CSV-Listen auf. Voraussetzung: vollständige E-Mail-Adressen. Bei LinkedIn-nativen Exports bedeutet das fast immer einen Enrichment-Schritt dazwischen. Apollo, Dropcontact und Icypeas sind die gängigen Optionen.

Segmentierung in Google Sheets. Laden Sie die CSV hoch, fügen Sie eine "Segment"-Spalte hinzu und priorisieren Sie manuell nach Unternehmen oder Jobtitel. Für 100 bis 150 Kontakte völlig ausreichend. Ab 500 wird es zeitaufwendig.

Ein häufig übersehener Schritt: Bevor Sie exportieren, lohnt sich ein manuelles Tagging Ihrer Verbindungen in LinkedIn nach Segment oder Interesse. So können Sie zumindest grob vorsortieren, bevor Sie die Datei herunterladen.

Häufige Fehler beim LinkedIn-Export

Typische Fehler

  • Zweite E-Mail übersehen. LinkedIn schickt zuerst eine Bestätigung, dann – mit Verzögerung – die E-Mail mit dem eigentlichen Download-Link. Wer nur auf die erste wartet, wartet umsonst. Spam-Ordner prüfen.
  • "Alle Daten" statt "Verbindungen" gewählt. Das erzeugt ein mehrere MB großes ZIP mit Dutzenden Dateien. Für den Kontakte-Export reicht die Option "Verbindungen" vollkommen.
  • E-Mails erwartet, die nicht vorhanden sind. LinkedIn gibt E-Mails nur aus, wenn die Verbindung sie freigegeben hat. Das ist selten. Wer vollständige E-Mail-Listen für Outreach braucht, muss separat anreichern.
  • Sales Nav-Leads mit Verbindungen verwechseln. Der native Export enthält ausschließlich Ihre Verbindungen. Leads aus gespeicherten Sales Navigator-Listen sind ein anderer Datensatz, auf anderem Weg exportierbar.
  • Kein Backup-Rhythmus. LinkedIn-Konten können eingeschränkt oder gesperrt werden. Wer monatlich exportiert, verliert nichts. Wer es nie tut, verliert beim ersten Problem alles.

Häufig gestellte Fragen

Wie exportiere ich meine LinkedIn-Kontakte als CSV?

Öffnen Sie Einstellungen & Datenschutz, gehen Sie zu Datenschutz, scrollen Sie zu "Kopie Ihrer Daten anfordern" und wählen Sie Verbindungen. LinkedIn liefert die CSV per E-Mail in weniger als 30 Minuten.

Wie lange dauert der LinkedIn-Export?

Zwischen 2 und 30 Minuten in der Regel. Bei starker Serverlast kann es bis zu einer Stunde dauern. Der Download-Link ist nach dem Erhalt 72 Stunden gültig.

Kann ich LinkedIn-Kontakte nach Jobtitel oder Branche filtern?

Nicht mit dem nativen Export. Dieser liefert alle Verbindungen ohne Filteroption. Für einen gezielten Export nach Jobtitel, Branche oder Region brauchen Sie Sales Navigator plus ein externes Tool wie Evaboot, oder Sie beauftragen einen Managed Service mit dem Briefing.

Ist der LinkedIn-Export DSGVO-konform?

Den Export Ihrer eigenen LinkedIn-Daten erlaubt LinkedIn ausdrücklich. Das ist Ihr Recht auf Datenübertragbarkeit nach DSGVO Art. 20. Wenn Sie die Daten für Outreach nutzen: berechtigtes Interesse dokumentieren und eine Widerspruchsmöglichkeit vorsehen.

Was kostet ein gefilterter LinkedIn-Datenexport?

Sales Navigator kostet ab 99 €/Monat, Evaboot dazu ab 29 €/Monat. Fullscraper liefert gefilterte Listen ab 49 € pro Auftrag, ohne Abo und ohne technisches Setup. Für einmalige Kampagnen ist das meistens die günstigere Option.


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